Pfriemenschwänze
Von den Pfriemenschwänzen ist in unseren Breiten vor allem Oxyuris equi anzutreffen, eher selten finden sich Vertreter von Probstmayria vivipara, welche vorwiegend bei Pferden auftreten, die nach Europa importiert wurden. Beide gehören ebenfalls zu den Rundwürmern (Nematoden). | Nach rund sieben Tagen sind die Eischnüre angetrocknet. Die Eier rieseln wie Schuppen vom Anus zum Boden, von wo aus sie wieder von Pferden aufgenommen werden. Die Entwicklung von Probstmayria vivipara unterscheidet sich: | ||||
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Die Eier werden durch eine klebrige Substanz in Form von Eischnüren zusammengehalten und haften am Anus. In den Eiern von etwa 90µm Durchmesser befindet sich je ein Embryo, welcher noch in den Eischnüren über zwei Häutungen in das infektionsfähige Stadium übergeht. ![]() | Hierzu wird die Aftergegend mit einem Klebestreifen abgetupft, auf welchem die Eischnüre haften bleiben. Ein Befall mit Probstmayria vivipara läßt sich im lebenden Organismus so gut wie nicht nachweisen. Zur Vorbeugung dient eine regelmäßige Kontrolle der Anusregion, Fütterung aus Raufen und auch die Entfernung der Eischnüre. Pfriemenschwänze reagieren auf nahezu alle erhältlichen Anthelminthika. | ||||


