Weisse Zaunrübe


Weisse Zaunrübe
Bryonia alba

Familie:
Kürbisgewächse

Cucurbitaceae
Gefährlichkeit:
Stark giftig
Andere Namen:
Zaunranke, Schmerzwurz


Englisch:
Bryony, Wild Vine, Tetterbury



Wirkstoff(e):
Bryonidin (Harzglycosid), Bryonin (Glycosid), Bryonicin (Alkaloid), Bryoresin (Harz), Lycopin (in den Beeren), Saponin (in den Samen).
Toxische Dosis:
Bei Pferden nicht bekannt.
Symptome:
Polyurie, Dyspnoe, Schwitzen, Konvulsion, Durchfall, Inkoordination.
Therapie / Verlauf:
Dekontamination und symptomatische Therapie. Bryonidin reizt die Darmschleimhaut und wirkt stark abführend, Bryonin reizt lokal und kann in hohen Dosen zentral lähmend wirken.
Die Pflanze:

Die weiße Zaunrübe wächst an Waldrändern und in Hecken. Es handelt sich um eine ausdauernde Staude, welche an Sprossranken klettert. Ihre Blütezeit liegt zwischen Juni und Juli, die Fruchtreife von August bis Oktober. Die Früchte erreichen etwa erbsengröße, sind schwarz und kugelförmig. Jedem der fünflappigen, herzförmigen Blättern sitzt eine Ranke gegenüber. Die einhäusigen, grünen Blüten sitzen in lockeren Dolden.

 

Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Die höchsten Konzentrationen finden sich in der Wurzel und den Beeren.

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