Sumpf-Dotterblume
| Sumpf-Dotterblume | ![]() | |
| Caltha palustris | ||
Familie: | Hahnenfussgewächse | |
| Ranunculaceae | ||
Gefährlichkeit: | Giftig | |
Andere Namen: | ||
Englisch: | Cowslip, Marsh Marigold | |
Wirkstoff(e): | Magnoflorin, Protoanemonin, Pyrrolizidin- und Aporphin-Alkaloide, Flavonglycoside, Saponine. | |
Toxische Dosis: | Bei Pferden nicht bekannt. Das Haupttoxin Protoanemonin kann bei einem Rind ab etwa 120mg je kg Körpergewicht letal wirken. | |
Symptome: | Ataxie der Hinterhand, Speicheln, Durchfall (auch blutig), Kolik, Hämaturie, Konvulsionen. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Die toxischen Inhaltsstoffe bewirken nach anfänglicher Erregung eine Lähmung des zentralen Nervensystems. Letaler Ausgang ist eher die Ausnahme. | |
Die Pflanze: | Als Sumpfpflanze findet man die Sumpf-Dotterblume häufig in Gräben, Weihern, Seeufern und Nasswiesen. Die ausdauernde Pflanze wächst bis zu rund 30cm hoch mit einer Blütezeit zwischen April und Mai, es kann zudem von Juli bis Oktober nochmals eine Blüte stattfinden. Die Blüten bestehen aus einzelnen gelben Blütenblättern mit fünf Blütenhüllblättern. Eine sternförmig angelegte Samenbalgfrucht enthält die Samen. Der hohle Stengel verzeigt sich am oberen Ende stark, die Blätter zeigen sich herzförmig-rundlich, die unteren lang gestielt, die oderen sitzend.
Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Die toxischen Wirkstoffe werden bei der Trocknung inaktiviert. | |
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