Stiel-Eiche
| Stiel-Eiche | ![]() | |
| Quercus robur | ||
Familie: | Buchengewächse | |
| Fagaceae | ||
Gefährlichkeit: | Stark giftig | |
Andere Namen: | Sommereiche | |
Englisch: | Commom Oak | |
Wirkstoff(e): | Catechin-Gerbstoffe (Tannine). | |
Toxische Dosis: | Bei Pferden nicht bekannt. | |
Symptome: | Kolik, Obstipation, Ikterus, Dyspnoe, Hämaturie, Körperschwäche, Apathie, Anorexie. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Tannine binden sich nach der Aufnahme an Proteine der Nahrung und Darmschleimhaut sowie an Verdauungsenzyme und verhindern dadurch die Aufnahme von Eisen. | |
Die Pflanze: | Der stark verbreitete Waldbaum kann Wuchshöhen von über 50m erreichen, seine Blütezeit reicht von April bis Mai. Die weiblichen Blüten sind fünfblütig und kurz gestielt, die männlichen zeigen sich hängend als lockerblütige Kätzchen. Als Früchte werden die typischen Eicheln in einem lang gestielten Becher gebildet. Die Blätter sind buchig gelappt, mit derber Oberfläche und kurzem Stiel, ihre Länge liegt bei bis zu 14cm, die Breite bis 8cm. Der Baumstamm trägt knorrige Äste, seine stark rissige Rinde ist grau gefärbt.
Die Rinde, Blätter, Knospen und Früchte sind giftig. Die Konzentration der Tannine kann in der Rinde bis zu 20%, in den Früchten und unreifen Früchten bis 15% betragen. In reifen Früchen sinkt der Tanningehalt ab. | |

