Weisser Steinklee
| Weisser Steinklee | ![]() | |
| Melilotus Alba | ||
Familie: | Schmetterlingsblütler | |
| Fabeaceae | ||
Gefährlichkeit: | Stark giftig (durch Pilzbefall) | |
Andere Namen: | Bärenklee, Honigklee, Seelotenklee | |
Englisch: | Sweet Clover, White Melilot, Hart´s Tree, | |
| Plaster Clover | ||
Wirkstoff(e): | Melilotosid, Cumarin, Flavonide, 3,4-Dihydrocumarin, Cyanogne Glycoside, Triterpen-Glycoside. | |
Toxische Dosis: | Letal wirkend bei Aufnahme von rund 40g Cumarin per oral. | |
Symptome: | Anämie, blasse Schleimhäute, subcutane Hämatome, Tachypnoe, Tachykardie. | |
Therapie / Verlauf: | Antidot: Vitamin K1. Cumarin entsteht aus Melilotosid durch Trocknung, Cumarin wird durch Schimmelpilze in das Melitoxin Dicumarol gewandelt, dieses hemmt die Synthese der Blutgerinnungsfaktoren. | |
Die Pflanze: | Der weiße Steinklee erreicht als zweijährige Pflanze eine Wuchshöhe von rund 1,2m. Man findet diese Pflanze an Bahndämmen, Hügeln, Wegrändern und als Kulturpflanze. Ihre Blütezeit reicht von Juni bis September, hier werden die 5mm langen, weißen Blüten gebildet, die in reichhaltigen, lang gestielten Trauben sitzen. Glatte, elliptische Hülsen von rund 4mm Länge bilden die Früchte, die jeweils einen Samen enthalten. Der verzweigte Stengel steht aufrecht.
Die Bestandteile der Pflanze sind nur unter dem Einfluß von Schimmelpilzen giftig! | |

