Robinie
| Robinie | ![]() | |
| Robinia pseudoacacia | ||
Familie: | Schmetterlingsblütler | |
| Fabaceae | ||
Gefährlichkeit: | Stark giftig | |
Andere Namen: | Scheinakazie, Wunderbaum | |
Englisch: | Black Locust | |
Wirkstoff(e): | Phasin, Robin (Toxalbumine), Robinin (Glycosid). | |
Toxische Dosis: | Rund 150g frische Rinde absolut wirken letal. | |
Symptome: | Darmmotorik reduziert, Kolik, Störungen des ZNS, Nephritis, Hufrehe, Obstipation Beckenflexur, Herzinsuffizienz. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Phasin und Robin stellen Antigene dar, die Erythrozytenagglutination und Nekrosen verursachen. Bei geringer Menge (< 70g) Störungen des Gastrointestinaltraktes. | |
Die Pflanze: | Die Robinie stellt einen weitverbreiteten, bis zu 25m hohen und sehr schnellwachsenden Forstbaum dar, der auch als Ziergehölz gepflanzt wird. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Blüten sind lila, weiß oder rosa, in hängenden, blattachselständigen Trauben, die Hülsenfrüchte sind bohnenförmig lang, flachgedrückt, sie enthalten bis zu 10 Samen. Die Blätter werden rund 30cm lang und sind unpaarig gefiedert. Der Stamm hat eine hellgraue, später stark rissige Borke. Er verzweigt sich bereits kurz (ca. 1m) über dem Boden.
Die Äste und die Rinde enthalten die höchsten Konzentrationen an toxischen Bestandteilen, in Früchten und Samen kommen nur geringere Mengen vor. | |

