Oleander
| Oleander | ![]() | |
| Nerium oleander | ||
Familie: | Hundsgiftgewächse | |
| Apocynaceae | ||
Gefährlichkeit: | Sehr stark giftig | |
Andere Namen: | Rosenlorbeer | |
Englisch: | Oleander | |
Wirkstoff(e): | Oleandrin, Neriosid (herzaktive Glycoside). | |
Toxische Dosis: | 15g frische, grüne Oleanderblätter (ca. 30 Stück) können letal wirken. | |
Symptome: | Tachypnoe, Mydriasis, Durchfall, Kolik, Irritationen der Schleimhäute. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Die herzaktiven Inhaltsstoffe wirken ähnlich Digitalis, der Tod tritt durch Herzlähmung ein. | |
Die Pflanze: | Der Oleander als weit verbreiteter Baum oder Strauch wächst bis zu rund 5m hoch. Seine Blütezeit reicht vom Sommer bis in den Herbst, je nach Standort. Die Früchte bestehen aus verlängerten Balgkapseln mit schotenartiger, rund 15cm langer Form, die Blüten treten in trugdoldigen Rispen auf, ihre Krone ist rot, in seltenen Fällen auch weiß.
Die Blätter mit lederartiger Oberfläche sind immergrün, spitz, gegenständig oder in dreizähligen Quirlen, der Rand umgerollt.
Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Der Glycosidgehalt ist zur Blütezeit in den roten Blüten am höchsten. Die Toxozität wird auch durch Lagerung oder Trocknung nicht inaktiviert. Für Menschen reicht die Aufnahme eines einzigen Oleanderblatts aus, um tödliche Herzarrythmien auszulösen. | |

