Bittersüßer Nachtschatten
| Bittersüßer Nachtschatten | ![]() | |
| Solanum dulcamara | ||
Familie: | Nachtschattengewächse | |
| Solanaceae | ||
Gefährlichkeit: | Stark giftig | |
Andere Namen: | Bittersüß | |
Englisch: | Bittersweet, Bitter Nightshade, Poison Berry | |
Wirkstoff(e): | Umfangreiches Alkaloidgemisch, u.a. Solamarin, Solanidin, Solasodin, Tomatidin, Soladulcamaridin, Solamargin. | |
Toxische Dosis: | Nicht bekannt. | |
Symptome: | Kolik, Depression, Durchfall, Inkoordination, Stomatitis. | |
Therapie / Verlauf: | Dekomtamination und symptomatische Therapie. Das Alkaloidgemisch führt nach Resorption zur Hämolyse, reizt die Schleimhäute, zentrale Erregung gefolgt von Lähmungen. Tod durch Atemlähmung möglich. | |
Die Pflanze: | Feuchte Wälder und Bachufer dienen diesem kletternden Halbstrauch als bevorzugte Umgebung. Er erreicht eine Höhe von rund 2m. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September, in dieser Zeit bildet der Bittersüße Nacht- schatten langgestielte, violette Blüten mit gelben Staubblättern.
Rote, eiförmige Beeren bilden die hängenden Früchte. Ebenfalls eiförmig sind die wechselständigen, gestielten Blätter.
Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Der Gehalt an Alkaloiden in den Beeren nimmt mit zunehmender Reife ab, reife Beeren sind nahezu ungiftig. | |
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