Mistel
| Mistel | ![]() | |
| Viscum album | ||
Familie: | Mistelgewächse | |
| Loranthaceae | ||
Gefährlichkeit: | Schwach giftig bis giftig | |
Andere Namen: | Hexenbesen, Drudenfuß | |
Englisch: | Misteltoe | |
Wirkstoff(e): | Viscumin, Viscotoxine (Polypeptide). | |
Toxische Dosis: | Nicht bekannt. | |
Symptome: | Inkoordination, Kolik, Dyspnoe. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Die toxischen Inhaltsstoffe bewirken nach Resorption zentralnervöse und kardiale Störungen. Todesfälle sind die Ausnahme. | |
Die Pflanze: | Die Mistel ist ein immergrüner Halbparasit, welcher auf Laub- und Nadel- bäumen, insbesondere auf Tannen, Pappeln und Apfelbäumen zu finden ist. Ihre Blütezeit reicht von März bis April, die Blüten sind eingeschlechtlich und sitzen zu dritt bis fünft als Trugdolden in den Achseln kleiner Hochblätter, männliche Blüten in gelber Blütenhülle, weibliche zeigen sich unscheinbar und kleiner. Fast weiße bis gelbliche Scheinfrüchte von der Größe einer Erbse enthalten den in zähem Fleisch eingebetteten Samen. Die Blätter haben eine lederartige Oberfläche, sind gegenständig, gelb-grün, sichel- oder löffelförmig gebogen.
Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Die Toxozität hängt bei der Mistel von der jeweiligen Wirtspflanze ab. Bei Apfelbäumen ist die Giftigkeit am geringsten. Den höchsten Gehalt toxischer Inhaltsstoffe findet sich bei Robinien und Linden als Wirtspflanze. | |
![]() | ||
| Vollbild laden | ||


