Jakobs-Kreuzkraut
| Jakobs-Kreuzkraut | ![]() | |
| Senecio jacobaea | ||
Familie: | Korbblütler | |
| Asteraceae | ||
Gefährlichkeit: | Sehr stark giftig | |
Andere Namen: | Spinnenkraut, Zehrkraut, Alpenkreuzkraut | |
Englisch: | Tansy Ragwort, Benweed, St. James Wort | |
Wirkstoff(e): | Senecionin, Jacobin, Jacozin, Retrorsin, Seneciphyllin, Senkirkin (Gruppe der Pyrrolizidinalkaloide), Oxalate. | |
Toxische Dosis: | Letal wirkend bei Aufnahme von Frischpflanze mit einem Gewicht von etwa 5% des Körpergewichts. | |
Symptome: | Inappetanz, Obstipation, Durchfall, Dyspnoe, Ikterus, Depression, Tenesmus, hepatisches Koma, Taumeln, Unruhe, Rektumprolaps. | |
Therapie / Verlauf: | Bei einer akuten Vergiftung keine Hilfe möglich, letaler Ausgang innerhalb von drei Tagen. Bei chronischem Verlauf geringe Aussicht auf Regeneration, der Tod kann noch nach Monaten eintreten. | |
Die Pflanze: | Die bis zu rund 1m hoch wachsende, zwei- oder mehrjährige Pflanze wächst an Wald- und Wegrändern, Wiesen und sonnigen Hängen. Die Senecio-Hybriden kommen als Zimmerpflanzen vor. Während der Blütezeit von Juli bis August bildet die Pflanze gelbe Zungen- und Röhrenblüten in ca. 2cm breiten Körben, die Hüllkelchblätter sind einreihig mit schwarzen Spitzen, dazu kommen bis zu drei Außenhüllkelchblätter. Die Blätter sind fiederteilig, die Seitenzipfel stehen im rechten Winkel ab.
Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Grundsätzlich werden die Senecioarten beim Fressen gemieden, allerdings bleiben die Alkaloide auch im Dürrfutter und Silage toxisch wirksam. Den höchsten Alkaloidgehalt findet man in den Blüten, am giftigsten wirken junge Pflanzen. | |
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