Hundspetersilie
| Hundspetersilie | ![]() | |
| Aethusa cynapium | ||
Familie: | Doldenblütler | |
| Apiaceae | ||
Gefährlichkeit: | Sehr stark giftig | |
Andere Namen: | Faule Grethe, Tollpetersilie, Kleiner Schierling | |
Englisch: | Fool´s Parsley | |
Wirkstoff(e): | Aethusin, Aethusanol A und B, Coniin. | |
Toxische Dosis: | Bei Pferden nicht bekannt. Bei Rindern kann eine Menge von rund 1,4kg letal wirken. | |
Symptome: | Erbrechen, Kolik, Durchfall, Tachykardie, Krämpfe, Mydriasis. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Vergiftungsfälle sind bei Pferden bekannt, jedoch aufgrund des unangenehmen Geruchs der Pflanze selten. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. | |
Die Pflanze: | Die krautige Pflanze wächst bevorzugt auf Äckern und an Wegrändern, in Wäldern und als Zierpflanze in Gärten. Hundspetersilie wächst bis zu etwa 1,20m hoch. Ihre Blütezeit reicht von Juni bis September, in dieser Zeit bildet die Pflanze weiße Blüten in lockeren Dolden. Die Früchte erreichen eine Länge von rund 5mm, sind kugelförmig, hellbraun mit dunklen Streifen.
Die Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert und glänzend dunkelgrün. Die Hundspetersilie kann mit der wilden Rübe und im nicht-blühenden Zustand mit der Gartenpetersilie verwechselt werden.
Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Im getrockneten Zustand werden die Toxine inaktiviert. | |
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