Heckenkirsche
| Heckenkirsche | ![]() | |
| Lonicera xylosteum | ||
Familie: | Geissblattgewächse | |
| Caprifoliaceae | ||
Gefährlichkeit: | Giftig | |
Andere Namen: | Hundskirsche, Geissblatt | |
Englisch: | Honeysuckle, Fly honeysuckle | |
Wirkstoff(e): | Saponin, Xylostein (Bitterstoff), in geringen Mengen Alkaloide und Glycoside. | |
Toxische Dosis: | Bei Pferden nicht bekannt. Die Toxizität schwankt stark. | |
Symptome: | Kolik, Durchfall, Tachykardie, bei Aufnahme größerer Mengen Herz-Kreislauf-Störungen, Apathie, Krämpfe und Hyperthermie. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Bei Aufnahme größerer Mengen kann der Tod durch Kreislaufkollaps eintreten. | |
Die Pflanze: | Dieser bis zu 3m hohe Strauch ist zumeist an Waldrändern anzutreffen. Während der Blütezeit von Mai bis Juni bilden sich paarweise, weiss bis gelbe Blüten auf etwa 2cm langen Stielen. Die Blätter sind gegenständig. Als Früchte trägt die Heckenkirsche paarige, teilweise verwachsene, rot glänzende Beeren.
Giftig sind die Beeren.
Ebenfalls giftige Arten sind die Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra) mit blauschwarzen Beeren und die Wald-Heckenkirsche (Lonicera periclymenum) mit roten Beeren. | |

