Hartheu


Hartheu
Hypericum perforatum

Familie:
Hartheugewächse

Hypericaceae
Gefährlichkeit:
Giftig
Andere Namen:
Johanniskraut, Jagemichel, Feldhopfen,

Hexenkraut

Englisch:
Klamath Weed, Witches Herb



Wirkstoff(e):
Hypericin, Pseudohypericin, ätherische Öle, verschiedene Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren.
Toxische Dosis:
Bei Pferden nicht bekannt.
Symptome:
Appetitlosigkeit, Taumeln, Koma. Fast immer Bildung von Läsionen, die in der Folge zur Infektion neigen.
Therapie / Verlauf:
Symptomatische Therapie. Möglichkeit der Gabe von Antibiotika, Behandlung mit Zink-Lebertran-Paste und Niacin. Pferde reagieren sehr empfindlich auf die Inhaltsstoffe und sollten bei einer solchen Vergiftung nicht der Sonne ausgesetzt werden (Photosensibilisierung).
Die Pflanze:

Hartheu bevorzugt lichte Wäder, Wiesen, Gebüsche und Wegränder als Lebensraum. Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Höhe von rund 60cm. Zwischen Juli und September werden gelbe, fünfzählige Blüten von etwa 1,5cm Breite in Scheindolden gebildet.

 

Die Kelch- und Kronblätter enthalten punktförmige Öldrüsen, durch welche beim Zerreiben eine rötliche Färbung entsteht. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch geformt etwa 2cm lang und wirken im Gegenlicht wie durchlöchert.

 

Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Der höchste Gehalt an giftigen Inhaltsstoffen findet sich in den Blättern und Blüten.