Weisser Germer
| Weisser Germer | ![]() | |
| Veratrum album | ||
Familie: | Liliengewächse | |
| Liliaceae | ||
Gefährlichkeit: | Sehr stark giftig | |
Andere Namen: | Weißer Nieswurz | |
Englisch: | White Hellebore | |
Wirkstoff(e): | Protoveratrin A und B (steroidähnliche Alkaloide), Germerin. | |
Toxische Dosis: | Letal ab etwa 1g Wurzel je kg Körpergewicht. | |
Symptome: | Lähmungen, Krämpfe, Hypotonie, Hypothermie, Durchfall, Kolik, Atmung verlangsamt. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Die o.a. Menge wirkt in der Regel letal. | |
Die Pflanze: | Der weiße Germer bevorzugt feuchte Lichtungen und Wiesen, Alpengebiete und Viehläger als Standort. Die Staude erreicht Höhen von 50cm bis rund 1,5m, besitzt grün-weiße Blüten in dichter Rispe und wechselständige Blätter von breiter, an Eier erinnernder Form. Der Stengel steht aufrecht und ist beblättert. Die Blütezeit reicht von Juni bis August.
Alle Pflanzenbestandteile sind giftig. Die Toxizität bleibt auch im getrockneten Zustand erhalten. Bei höher gelegenen Standorten nimmt der Alkaloidgehalt ab. Eine Verwechselungsgefahr besteht mit dem gelben Enzian. | |
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