Gemeine Eibe
| Gemeine Eibe | ![]() | |
| Taxus baccata | ||
Familie: | Eibengewächse | |
| Taxaceae | ||
Gefährlichkeit: | Stark giftig | |
Andere Namen: | Ifenbaum, Roteibe, Bogenbaum | |
Englisch: | English Yew, Common Yew | |
Wirkstoff(e): | Taxicatin (cyanogenes Glycosid), Millosin, Ameisensäure, Alkaloidgemisch aus Taxin A, B, C und weiteren. | |
Toxische Dosis: | Letal wirkend ab etwa 0,2g Nadeln je kg Körpergewicht, entsprechend einer Menge von rund 100 Nadeln absolut je Tier. | |
Symptome: | Ataxie, Dyspnoe, Erbrechen, Unruhe, Mydriasis, Durchfall, Tachykardie gefolgt von Bradykardie, Leberversagen, Atemlähmung. Letale Wirkung bei Pferden innerhalb von Minuten möglich. | |
Therapie / Verlauf: | Dekontamination und symptomatische Therapie. Wird die o.a. Menge aufgenommen, ist der Verlauf in der Regel letal. | |
Die Pflanze: | Die gemeine Eibe ist als immergrüner Nadelbaum mit einer Wuchshöhe bis zu über 15m ein beliebtes Ziergewächs in Gärten und Anlagen. Wilde Formen kommen selten in Gebirgswäldern vor. Die Blütezeit liegt zwischen Februar und April, die Samenreife geht von August bis Oktober: Die Blüten sitzen als unscheinbare gelbe Kätzchen in den Achseln der Nadeln. Sie sind eingeschlechtig, die weiblichen Blüten sitzen dabei auf kleinen Stielen. Die immergrünen Nadeln werden etwa 20mm lang, sind flach und auf der Oberseite glänzend. Etwa von der Größe einer Erbse sind die braunen, holzig-harten Samen, welche von einem rotfleischigem Becher umgeben werden.
Giftig sind alle Teile der Pflanze, insbesondere die Nadeln. Ausgenommen ist lediglich der rote Samenmantel.Die gemeine Eibe kann unter Umständen mit der Weiß- bzw. Edeltanne (Abies alba) verwechselt werden. Diese Form ist schwach giftig. | |
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