Buschwindröschen


Buschwindröschen
Anemone nemorosa

Familie:
Hahnenfussgewächse

Ranunculaceae
Gefährlichkeit:
Giftig
Andere Namen:
Waldröschen, Anemone, Augenwurz,

Weisse Windblume

Englisch:
Wood anemone



Wirkstoff(e):
Ranunculin (Glycosid) und Saponine. Beim Welken oder bei Verletzungen der Pflanze bildet sich aus dem ungiftigen Ranunculin toxisches Protoanemonin.
Toxische Dosis:
Bei Pferden nicht bekannt. Bei Hunden können bereits 20mg Protoanemonin je kg Körpergewicht oral aufgenommen letal wirken.
Symptome:
Durchfall, Krämpfe, blutiger Urin, Salivation. Bei hohen Dosen tritt der Tod durch Atemlähmung und Kreislaufkollaps ein.
Therapie / Verlauf:
Dekontamination und symptomatische Therapie. Zusätzlich zu der eigentlichen Vergiftung tritt eine Reizung der Schleimhäute von Maul und Verdauungstrakt auf. Bei der Ausscheidung Nierenschädigend.
Die Pflanze:

Die bis zu 25cm hohe, sehr ausdauernde Pflanze ist zumeist in dichten Beständen auf Wiesen, in lichten Laubwäldern und Gebüschen anzutreffen. In der Blütezeit zwischen März und April zeigen sich einzelne Blüten mit 6 bis 8 weissen Hüllblättern. Die nach der Blüte erscheinenden Blätter sind lang gestielt und mehrfach geteilt, die Früchte zeigen sich als einsamige Nüsschen.

 

Giftig ist die gesamte Pflanze. Der Giftgehalt ist zur Blütezeit am höchsten. Das beim Welken oder Verletzungen der Pflanze gebildete, toxische Protoanemonin ist instabil und wandelt sich beim Trocknen in ungiftiges Anemonin. Daher im Dürrfutter ungiftig.

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