Buchweizen
| Buchweizen | ![]() | |
| Fagopyrum esculentum | ||
Familie: | Knöterichgewächse | |
| Polygonaceae | ||
Gefährlichkeit: | Stark giftig | |
Andere Namen: | Heidekorn, Heidegrütze, Hede | |
Englisch: | Buckwheat | |
Wirkstoff(e): | Chlorogensäure, Cyanidin, Leucocyanidin, Rutin, Fagopyrin. Protease- und Trypsin-Inhibitoren in den Samen. | |
Toxische Dosis: | Bei Pferden nicht bekannt. | |
Symptome: | Extreme Lichtempfindlichkeit bei hellhäutigen oder weißen Tieren, meist nach weniger als 24 Stunden. Dermatitis an Lippen, Ohren, Augenliedern. | |
Therapie / Verlauf: | Nach der Aufnahme von Pflanzenbestandteilen Latenzzeit von einigen Tagen möglich, Symptome treten sofort nach Sonnenexposition auf. Pferde aufstallen, lokale Therapie der Hautveränderungen. | |
Die Pflanze: | Der Buchweizen ist ein einjähriges Kraut von etwa 60cm Höhe. Während der Blütezeit von Juli bis Oktober werden rosa-weiße, etwa 5mm große Blüten gebildet. Die Blätter sind pfeilförmig zugespitzt und langgestielt, die Früchte braun, rund 6mm lang und dreikantig. Der Stengel steht aufrecht, ist kaum verzweigt und färbt sich am oberen Ende rot. Häufig in verwilderte Form anzutreffen, auch als Kulturpflanze geläufig.
Giftige Bestandteile sind junge Blüten und die Samenschalen. | |
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