Weben


Das Weben zählt wie z.B. das Koppen zu den Stereotypien, Verhaltensmustern, die ständig ohne erkennbares Ziel und Funktion und ohne Zusammenhang mit der aktuellen Situation wiederholt werden.

Im Gegensatz zum Koppen tritt das Weben seltener auf, man geht davon aus, dass auf drei Kopper nur ein Weber kommt. Zudem trifft man das Weben fast nur bei Pferden an, die höher im Blut stehen.

 

Beim Weben pendelt das Pferd mit der Kopf- Hals-Partie rhytmisch hin und her, wobei zusätzlich das Gewicht ununterbrochen von einer Vordergliedmaße auf die andere verlagert wird. Bei ausgeprägtem Weben kann es vorkommen, dass die Hinterhand während der Gewichtsverlagerung in Gegenrichtung mitpendelt.

Durch die beständige Belastung der Gelenke kann es in der Folge zu Schäden insbesondere im Bereich der Vorderhand kommen.

Als Auslöser kommen ähnliche Umstände wie beim Koppen in Frage.