Welsh Cob
| Blut: | Warmblut | Lebensraum: | Gemäßigtes Klima |
| Größe: | ca. 147 bis 158cm | Ursprung: | 11. bis 12. Jahrhundert |
| Farbe: | Alle, keine Schecken | ||
| Verwendung: | Reit- und Fahrpferd | ||
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Der ansprechende Kopf mit ponytypischen, kleinen Ohren sitzt mit kräftigem, gebogenem Hals auf wuchtiger Schulter. Kompakter, kraftvoller Körperbau mit viel Gurtentiefe, breite Brust, der markant geschwungene Rücken geht in die typische, melonenförmige Kruppe über. Trockenes Fundament mit kräftiger Hinterhand, gut markierte Gelenke, feste Hufe mit etwas Kötenbehang. Der Welsh Cob ist ein umgängliches Familienpferd mit gutem Charakter und ausgeglichenem, ruhigem Temperament. Es ist hart, robust, von Natur aus gesund und unkompliziert in der Haltung. In allen Gangarten raumgreifende und elastische Bewegungen. Der Welh Cob wird im Stutbuch als Sektion D geführt, er ist eine größere Variante des Welsh Mountain-Ponys. Die Welsh Mountain-Ponys wurden bereits im 12. Jahrhundert mit spanischen Pferden gekreuzt, es entstanden die Powys Cobs, benannt nach einem Bezirk in Wales, und schwere walisische Zugpferde, die Welsh Cart Horses. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts wurden Yorkshire Coach Horse und Norfolk Roadster eingekreuzt, später auch arabisches Blut. Das Zuchtergebnis war der heutige Welsh Cob. Das Stutbuch wurde 1902 eröffnet und 1960 geschlossen. |
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