Rheinländer
| Blut: | Warmblut | Lebensraum: | Gemäßigtes Klima |
| Größe: | ca. 168cm | Ursprung: | 19. Jahrhundert |
| Farbe: | Alle klaren Farben | ||
| Verwendung: | Reitpferd | ||
![]() |
|||
|
Der edle, trockene Kopf des Rheinländers sitzt mit dem leichten und kurzen Hals auf schräger Schulter. Der Widerrist ist gut markiert, der mittellange, elastische Rücken geht in die muskulöse Kruppe über. Die Rasse zeigt korrekte Bewegungen, schwungvoll und raumgreifend. Sie gilt als ausgeglichen im Charakter und talentiert in Turnierdisziplinen, auch als reines Freizeitpferd geeignet. Die Zucht der rheinischen Kaltblüter erreichte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Nach dem zweiten Weltkrieg, im Zuge der fortschreitenen Mechanisierung in der Landwirtschaft, wurden jedoch kaum noch schwere Kaltblüter benötigt. So wurde mit der Zucht eines modernen Warmblutpferdes, vorwiegend für Sportzwecke, begonnen. Zuchtstamm waren Hengste aus den Hochzuchtgebieten Ostpreußen und Hannover, in den frühen Jahren wurden gezielt Hannoveraner, Trakhener, Westfalen, Holsteiner und Vollblutaraber eingekreuzt. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass fast 70% der Hengsthaltung in privater Hand liegen. |
|||
| Zur Übersicht |
|||

