Oldenburger


Blut: Warmblut Lebensraum: Gemäßigtess Klima
Größe: ca. 168 bis 175cm Ursprung: 17. Jahrhundert
Farbe: Alle klaren Farben    
Verwendung: Reit- und Fahrpferd    
       
   
       
 

Der ausdrucksvolle, teilweise etwas ramsnasige Kopf mit wachen Ohren und geradem Profil sitzt mit muskulösem Hals auf schräger Schulter. Der Widerrist ist ausgeprägt, die Brust breit und tief. Der Rücken bietet eine gute Sattellage und geht in bemuskelte, etwas runde Kruppe über. Das Fundament ist korrekt und stark mit gut geformten, einheitlichen Hufen. Oldenburger besitzen einen gutmütigen Charakter und ausgeglichenes Temperament, sie sind umgänglich und ausdauernd, ihre Bewegungen raumgreifend und schwungvoll. Die Zucht geht auf das 17. Jahrhundert zurück, als im Großherzogtum Oldenburg Karossiers auf der Grundlage des Marschpferdes gezüchtet wurden. 1819 beendete ein neues Körgesetz den Einfluß durch neapolitanische und spanische Hengste, 1861 wurde das Stammregister eingerichtet und im Jahre 1897 die Zucht mittels des Pferdezuchtgesetzes reglementiert. Zu dieser Zeit trat der Oldenburger als schweres, aber elegantes Warmblut auf. Etwa um 1945 begann man mit der erforderlichen Umzüchtung zu einem modernen Sportpferd.

       
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