Noriker


Blut: Kaltblut Lebensraum: Kühle Klimazonen
Größe: ca. 162 bis 172cm Ursprung: 16. Jahrhundert
Farbe: Braune, Rappen, Schecken    
Verwendung: Arbeitspferd    
       
   
       
 

Der kräftige Kopf mit den hoch angesetzten, wachsamen Ohren und großen Nüstern sitzt mit abgerundetem, sehr kräftigen Hals auf guten, schrägen Schultern. Nicht besonders stark ausgeprägter Widerrist, ungewöhnliche Gurtentiefe, der kurze, muskulöse Rücken geht in eine charakteristisch gespaltene Kruppe über. Sehr kompakter, gedrungener Körperbau, das Fundament mit kräftigen, kurzen Gliedmaßen, starken Knochen und Gelenken, an den großen Hufen meist etwas Kötenbehang. Der Noriker stellt eine sehr kräftige, ausdauernde Rasse mit korrekten Gängen dar. Er gilt zudem als wendig und trittsicher, mit angenehmen Charakter und ruhigem Temperament. Mit den römischen Legionen gelangte vor etwa 2000 Jahren auch ihr Legionärspferd in die Region der Provinz Noricum und wurde dort heimisch. Im Laufe der Zeit entstand aus dem ehemals schweren Warmblutpferd, dessen Ursprünge in der Thessalischen Ebene lag, der Noriker. Ab dem Jahre 1688 wurde das Decken inländischer Stuten durch ausländische Hengste verboten und 1703 eine neue Körverordnung erlassen. So wird der Norker seit mehr als 400 Jahren bei sehr genauer und strenger Selektion rein gezüchtet. Der 1897 gegründete Pinzgauer Pferdezuchtverein gab 1903 das erste Stutbuch heraus.

       
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