Jütländer


Blut: Kaltblut Lebensraum: Gemäßigtes Klima
Größe: ca. 152 bis 162cm Ursprung: 12. Jahrhundert
Farbe: Füchse    
Verwendung: Zugpferd    
       
   
       
 

Der Jütländer zeigt sich als sehr kräftiger, mittelgroßer Kaltblüter mit einer hellen Mähne. Der Kopf mit den kleinen Augen und langen Ohren sitzt mit dem starken Hals auf schräger, muskulöser Schulter. Sein Rumpf ist kräftig ausgebildet und bietet eine gute Gurttiefe. Der lange, breite Rücken geht in eine kraftvolle Kruppe über, der Rumpf sitzt auf einem stabilen Fundament mit korrekten Gliedmaßen, gewelltem Langhaar und Behang über den großen Hufen. Ein Jütländer gilt als sehr leistungsfähig und ausdauernd, mit gutem, ausgeglichenen Charakter. Er findet Verwendung als Zug- und Arbeitspferd u.a. in der Forst- und Landwirtschaft. Die Zucht des Jütländers geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück, in einigen Schriften wird berichtet, der Jütländer sei bereits im 8. Jahrhundert den Wikingern bekannt gewesen sein. Im kriegsträchtigen Mittelalter fand er Verwendung als Schlachtroß und später als Brauereipferd. Die Rasse wurde aus Yorkshire-, Frederiksborger- und Suffolkhengsten begründet. Im Jahre 1887 gründete man den bäuerlichen Zuchtverband auf der Insel Jütland. Die Zucht des reinen Jütländers ist leider stark eingeschränkt, dasser als Arbeitstier kaum noch zum Einsatz kommt. Übrigens, die Zugpferde der Dänischen Carlsberg-Brauerei aus Kopenhagen sind Jütländer, oder besser, sie waren: Die Tiere wurden 2002 außer Dienst gestellt. Das Hauptzuchtgebiet liegt auf der namensgebenden Insel Jütland.

       
  Zur Übersicht