Groninger
| Blut: | Warmblut | Lebensraum: | Gemäßigtes Klima |
| Größe: | ca. 157 bis 167cm | Ursprung: | 19. Jahrhundert |
| Farbe: | Braune, Dunkelbraune | ||
| Verwendung: | Leichtes Arbeitspferd | ||
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Der gerade, sehr ausdrucksvolle Kopf sitzt mit einem muskulösem Hals auf kräftigen Schultern. Die Brust zeigt sich breit und tief, der Rumpf bemuskelt mit ausgeprägter Rippenwölbung. Typisch ist eine sehr gerade Kruppe mit hoch angesetztem Schweif. Das Fundament ist kräftig, mit starken Gliedmaßen, sehr kurzen Röhrbeinen und harten Hufen. Groninger gelten als sehr genügsam und umgänglich, mit gutem Charakter und ausgeglichenem Temperament, sie zeigen viel Masse und Kraft. 1882 wurde das Stutbuch im Noord Nederlands Warmbloedpaardenstamboek begründet. Nach dem zweiten Weltkrieg ging die Zucht des Groninger sehr stark zurück, um die Rasse zu bewahren wurde im Jahre 1982 die Vereniging Het Groninger Paard ins Leben gerufen, deren Zuchtbuch dann 1985 anerkannt wurde. Die frühen Formen des Groningers enthielten Blutlinien von Hackneys, Normandiers und Oldenburgern, ab etwa 1960 wurden Trakhener, Holsteiner und Vollblüter eingekreuzt. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt in der niederländischen Provinz Groningen. |
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