Gelderländer
| Blut: | Warmblut | Lebensraum: | Gemäßigtes Klima |
| Größe: | ca. 157 bis 167cm | Ursprung: | 19. Jahrhundert |
| Farbe: | Füchse | ||
| Verwendung: | Reit- und Fahrpferd | ||
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Der gesunde Kopf sitzt mit einem gut getragenen Hals auf schräger Schulter. Der Widerrist ist kaum ausgeprägt, die Brust zeigt sich breit und tief, der Rücken geht in eine leicht abfallende Kruppe über. Das Fundament ist korrekt und stabil mit knochenstarken Gliedmaßen und glänzendem Langhaar ohne Behang. Gelderländer zeigen ein energisches, aber ruhiges Temperament mit ausgeprägt gutem Charakter. Sie gelten als sehr ausdauernd, leistungsbereit und überaus gelehrig. Im Jahre 1823 wurde das Reichsgestüt Berculo gegründet, in dem versucht wurde, einen Ersatz für die schweren mittelalterlichen Ritterpferde zu züchten. Man bediente sich (eher erfolglos) zu diesem Zweck englicher Vollblüter, polnischer und ungarischer Reitpferde sowie arabischen Blutlinien. Berculo wurde im Jahre 1842 endgültig aufgelöst, nachfolgend wurde die Zucht mit dem Einkreuzen von Ostfriesen und Oldenburgen fortgesetzt. Das Hauptzuchtgebiet liegt heute in der niederländischen Provinz Geldern. Das Zuchtbuch hat eine bewegte Geschichte: Zwischen 1890 und 1919 bestand es als Geldersch Paarden Stamboek, dieses ging bis 1925 im Nederlandsch Stamboek Tuigpaard um ab 1925 wieder als Geldersch Paarden Stamboek fortgeführt zu werden. 1939 vereinigte sich die GPS mit dem Tuigtpaarden Verband und wird seit 1970 in der heutigen Koninklijk Warmbloed Paardemstamboek Nederland geführt. |
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