Frederiksborger
| Blut: | Warmblut | Lebensraum: | Gemäßigtes Klima |
| Größe: | ca. 160cm | Ursprung: | ca. 16. Jahrhundert |
| Farbe: | Füchse | ||
| Verwendung: | Reitpferd | ||
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Der gerade profilierte, teilweise etwas ramsnasige Kopf mit aufmerksamen Ausdruck sitzt mit hoch aufgerichtetem, kurzem Hals auf steiler, kurzer Schulter. Wenig ausgeprägter Widerrist, langer Rumpf mit viel Gurtentiefe, breite Brust. Korrektes Fundament mit guten Beinen und kleinen, regelmäßigen Hufen. Frederiksborger sind sehr elegante Reit- und Fahrpferde. Sie gelten als intelligent und lernfähig, leistungswillig, ausdauernd und robust. Guter Charakter gepaart mit ruhigem Temperament. Ihre Grundgangarten sind sehr raumgreifend. Der Name leitet sich vom bereits 1563 gegründeten, königlichen Gestüt Frederiksborg in der Nähe Kopenhagens ab. Dort wurde zu Beginn mit Pferden Iberisch-neapolitanischer Herkunft und arabischen sowie englischen Vollbluts gezüchtet. Die Frederiksborger waren geschätzte Pferde, bis im Jahre 1871 das Gestüt aufgelöst und durch eine Aktiengesellschaft als Vollblutgestüt weiter geführt wurde. Die Zucht verlagerte sich in die Hand von Bauern, auf deren Höfen die Tier über das gesamte Land versprengt waren. Dort kam u.a. Blut von Jütländern, Oldenburgen und Hannoveranern hinzu, der eigentliche Typ des Frederiksborgers verwischte, bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Restbestand erneut eine Reinzucht begann. Seit 1897 wird der Frederiksborger im Stammbuch für Pferde leichterer Rassen geführt. |
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